Als unverzichtbares Hilfsmittel für Menschen mit Verletzungen der unteren Extremitäten, in der postoperativen Rehabilitation oder mit Mobilitätseinschränkungen beeinflusst die sorgfältige Auswahl von Achselkrücken die Anwendungssicherheit, den Rehabilitationserfolg und sogar das Risiko von Folgeschäden. Ein unüberlegter Kauf führt häufig zu Problemen wie Druckstellen und Schmerzen in der Achselhöhle, Gangunsicherheit oder Bruch der Krücken, was den Genesungsprozess behindert. Daher sollte man bei der Wahl von Achselkrücken den Irrglauben, dass „jede funktionelle Krücke ausreicht“, verwerfen und stattdessen die persönlichen Gegebenheiten, die Produkteigenschaften und die jeweiligen Anwendungsszenarien sorgfältig abwägen, um einen wirklich geeigneten und sicheren Begleiter zu finden.
I. Die Anpassung an sich selbst ist grundlegend.
Die Kenntnis der eigenen Bedürfnisse ist die wichtigste Voraussetzung für die Wahl einer Achselkrücke. Zunächst ist es unerlässlich, die Körpergröße und das Gewicht des Benutzers genau zu bestimmen, da dies die Grundlage für die Auswahl des passenden Krückenmodells bildet. Verschiedene Hersteller von Achselkrücken haben klar definierte Größenbereiche und Gewichtsgrenzen. Beispielsweise eignet sich eine kleine Krücke für Personen mit einer Körpergröße von 150–165 cm, eine mittlere für 165–180 cm und eine große für Personen über 180 cm. Hinsichtlich der Belastbarkeit ist darauf zu achten, dass das Gewicht des Benutzers die auf dem Produkt angegebene maximale Belastbarkeit nicht überschreitet. Bei höherem Gewicht sollten Produkte mit verstärkter Konstruktion bevorzugt werden, um Verformungen oder Brüche aufgrund unzureichender Tragfähigkeit zu vermeiden.
Zweitens sollte der Bedarf anhand des Ausmaßes der körperlichen Verletzung ermittelt werden: Bei Verletzungen eines Beins, wie z. B. Knöchelverstauchungen oder einseitigen Frakturen, können einzelne Achselkrücken die Anforderungen an das Gleichgewicht erfüllen; Bei älteren Menschen mit beidseitigen Beeinträchtigungen der unteren Extremitäten, wie z. B. beidseitigen Frakturen, Folgen eines Schlaganfalls oder Gleichgewichtsstörungen, ist die Verwendung von Kombinationskrücken erforderlich; Wenn der Benutzer auch eine Schwäche der oberen Extremitäten aufweist, sollte besonderes Augenmerk auf ein kraftsparendes Design und eine rutschfeste Oberfläche der Krücken gelegt werden, um die Belastung der oberen Extremitäten zu reduzieren.
II. Baumaterialien bestimmen Sicherheit und Komfort.
Die Beachtung der Kernstruktur und der verwendeten Materialien ist entscheidend für eine sichere und komfortable Nutzung.
1. Bei der Materialauswahl sind die gängigsten Materialien für Krücken derzeit Aluminiumlegierungen, Kohlenstofffaser und Edelstahl.
- Es besteht aus einer Aluminiumlegierung, ist leicht und dennoch belastbar und wiegt üblicherweise zwischen 1 und 1,5 kg. Es ist einfach zu transportieren, kostengünstig und eignet sich für den kurzzeitigen Einsatz zu Hause oder für kurzfristige Überbrückungen während der Genesungsphase.
- Kohlefaser ist leichter, sie wiegt nur 0,8 kg und ist robust und langlebig, wodurch sie sich für Menschen eignet, die sie über einen längeren Zeitraum tragen oder häufig im Freien verwenden müssen, aber sie ist relativ teuer.
- Edelstahl besitzt eine extrem hohe Belastbarkeit, ist aber auch recht schwer und wiegt oft über 2 kg. Er eignet sich für Benutzer mit einem hohen Grundgewicht und einem festgelegten Aktivitätsspektrum.
2. Die Gestaltung der Achselstütze und des Griffs beeinflusst den Tragekomfort maßgeblich. Die Achselstütze sollte den Bereich unter der Achselhöhle aussparen, wo Nerven und Blutgefäße konzentriert verlaufen. Modelle mit weicher Polsterung und einer geschwungenen Form, die sich der menschlichen Achselhöhle anpasst, sind vorzuziehen.
3. Der Abstand zwischen der Achselstütze und der Krücke sollte verstellbar sein, damit die Achsel beim Stehen die Stütze nur leicht berührt und die Hauptkraft auf der Hand lastet. Dadurch wird eine Kompression von Blutgefäßen und Nerven vermieden, die zu Taubheitsgefühlen im Arm führen könnte. Der Griff sollte aus rutschfesten und atmungsaktiven Materialien wie Gummi oder Memory-Schaum bestehen.
4. Die Griffposition sollte in der Höhe verstellbar sein, um sicherzustellen, dass der Arm beim Halten auf natürliche Weise um etwa 150° gebeugt ist, wodurch die Ermüdung der Oberarmmuskulatur reduziert wird.
5. Die rutschfeste Unterseite ist die Basis für Sicherheit. Sie sollte aus hochwertigem Gummi mit griffiger Oberfläche und hoher Abriebfestigkeit bestehen, um auch auf nassen und rutschigen Böden wie Fliesen und Badezimmerböden sicheren Halt zu gewährleisten. Gleichzeitig sollte die Matte herausnehmbar und austauschbar sein, damit sie bei Verschleiß rechtzeitig gewartet werden kann.
III. Richtige Auswahl und regelmäßige Wartung
Es ist wichtig zu betonen, dass Achselkrücken zu den Medizinprodukten zählen. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf zugelassene Produkte mit entsprechenden Registrierungs- und Qualitätszertifikaten, um Sicherheitsrisiken durch minderwertige Produkte zu vermeiden. Lesen Sie vor der Benutzung die Bedienungsanleitung sorgfältig durch, um die korrekte Anwendung und Wartung zu verstehen. Überprüfen Sie während des täglichen Gebrauchs regelmäßig die Schrauben, Verbindungsstücke, Füße und andere Teile des Kurbelgehäuses. Sollten Sie Lockerungen oder Verschleiß feststellen, ziehen Sie diese Teile umgehend fest oder tauschen Sie sie aus.
Die Wahl der richtigen Achselkrücken ist nicht nur eine Frage der Auswahl eines Hilfsmittels, sondern auch der Wahl eines sicheren und reibungslosen Rehabilitationsprozesses. Ob für den Eigengebrauch oder für Angehörige – ein wissenschaftlicher und sorgfältiger Ansatz sollte verfolgt werden, der Faktoren wie Eignung, Produktqualität und Benutzerfreundlichkeit umfassend berücksichtigt, um sicherzustellen, dass Achselkrücken auf dem Weg zur Rehabilitation eine verlässliche Unterstützung bieten.
Veröffentlichungsdatum: 10. Dezember 2025

